Theaterstücke

2016 En scheen Bescherung

Lustspiel von Monika Hirschle

Aus dem schwäbischen übertragen in Damscheider Mundart.

Der Heiligabend bei der Familie Eisenschmidt hat es in sich: die Heizung funktioniert nicht mehr, dafür hat der abgetaute Kühlschrank die Gans ins Schwitzen gebracht. Aus Sparsamkeit hat Vater Reinhold den Baumkauf auf die letzte Minute verschoben und die Spitze passt natürlich nicht. Das Lametta vom Vorjahr stellt sich als wenig tauglicher Baumschmuck heraus und die elektrischen Kerzen sorgen für einen gepflegten Kurzschluss. In diesem ganzen Durcheinander nervt nicht nur die Oma, denn plötzlich steht Tochter Angelika mit massiven Eheproblemen vor der Tür. Alles in allem, eine schöne Bescherung.

2013 Ottokar in den Zeugenstand

Groteske von Horst Helfrich

Das Stück spielt im Gerichtsmilieu. Angeklagt ist die Witwe Nora Sturm, deren Papagei in einer Nacht unzüchtige Lieder gesungen haben soll. Richter, Staatsanwalt und Verteidiger verhören Angeklagte und Zeugen. Die turbulente Verhandlung strapaziert die Lachmuskeln des Publikums bis zum Äußersten, wobei der Gerichtsdiener Graulich dem Ganzen die Krone aufsetzt. Nach und nach wechseln die Fronten. das Gericht findet sich auf der Anklagebank wieder und die Zeugen schlüpfen in die Rolle des hohen Gerichts.

2011 Hurra ein Junge

Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach

Wenn ein Ehemann von heute auf morgen zu einem Sohn kommt, wenn der Sohn älter als der Vater, der Großvater gleichzeitig der Vater, der Vater aber gleichzeitig der Schwager ist, dann gibt es genügend Grund herzlich zu lachen.

2009 Pension Schöller

Posse von Carl Lauffs und Jürgen Jakobi

Wer ist verrückt und wer ist normal?

Gutsbesitzer Phillip Klapproth verliert den Überblick. Um seine Stammtischbrüder zu beeindrucken wollte er doch nur mal eine Irrenanstalt von innen sehen. Und sein Neffe Alfred, der in Berlin lebt und dringend Geld braucht, scheint Willens und in der Lage, ihm diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Statt in die Psyschiatrie, führt Alfred seinen Onkel allerdings in die Pension Schöller. Und von nun an wird`s Irre.

2006 Die Holzaktion

Dramatisches Lustspiel von Wolfram Wagner

In einem Hunsrückdorf, nennen wir es Damscheid, wo man Dank der eigenen Landwirtschaft in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg noch ganz gut lebt, und niemand zu hungern oder zu frieren braucht, gerät eines Tages die gesamte Einwohnerschaft in größte Aufregung, als plötzlich im Oktober 1945 Franzosen und Holländer anrücken um den gemeindeeigenen Wald abzuholzen. Wie man sich zur Wehr setzt und mit bäuerlicher Raffinesse und einer gehörigen Portion Glück schließlich die Situation meistert, das schildert diese Komödie in einer von Anfang bis Ende hochgradig spannenden und für den Zuschauer recht amüsierenden Handlung.

2005 Es letzte Stick...

Lustspiel von Elfriede Karsch

Das „es letzte Stick“ in einem Gewerbegebiet, sofern man es besitzt, viel Geld bringen kann, ist im Hunsrück wohl bekannt. Doch kann es sich auch lohnen „es letzte Stick Brot“ mit jemanden zu teilen.

2002 Schweig, Bub

Volksstück von Fitzgerald Kusz

Eine gemütliche Konfirmationsfeier beginnt. Die Verwandtschaft ist zu Besuch. Bei Markklößchensuppe, Braten und Klößen plätschert die Unterhaltung so dahin. Die Hausfrauen tauschen Kochrezepte aus, der neueste Tratsch kommt auf den Tisch, die Männer haben die kleine und große Politik im Visier. Und dazwischen landen immer wieder Spitzen und Entgleisungen über vermeintliche Fehler und Schwächen des jeweiligen Ehepartners. Nach diversen Schnäpsen verlieren die Festtagsbesucher mehr und mehr die Facon, und der Zuschauer blickt in die Abgründe des mit vielen realistischen Zügen behafteten Familienlebens.

2000 Nichts als Kuddelmuddel

Lustspiel von Jürgen Hörner

Eine Farce die auf zwei Ebenen funktioniert: Der Zuschauer sieht zunächst die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra. Die Generalprobe geht gründlich in die Hose. Wie soll die Premiere am nächsten Tag laufen? – Genau diese Premiere zeigt der zweite Akt: Denn es kommt alles noch viel schlimmer! Die Souffleuse wird unter dem Tisch sichtbar, die private Eifersucht der Hauptdarstellerin ändert den gesamten Ablauf, ein Dartsteller ist total betrunken… und schließlich bleibt nicht einmal die Kulisse stehen… Eine urkomische Geschichte: Theater auf dem Theater, auf die Spitze getrieben.

1997 - 1998 Brave Diebe

Lustspiel von Jack Popplewell

Ein umstürzendes Möbelstück bringt das bisher in verschiedenen, aber in geregelten Bahnen verlaufende Leben zweier Londoner Familien gewaltig aus dem Gleichgewicht. Es treten gänzlich unterschiedliche Auffassungen über Recht und Moral zu Tage. Während die eine Seite von Dieben und Stehlen spricht, verbietet es die Etikette der Anderen solche hässlichen Worte überhaupt in den Mund zu nehmen. Und dann sind da noch irgendwo gestohlene Juwelen, an denen nicht nur ein Inspektor von Scotland Yard großes Interesse hat.

1995 Dem Anlass entsprechend

Lustspiel in 3 Akten von Walter G. Pfaus

Ein dreifaches Fest, inszeniert von einem krankhaft geizigen Gastgeber gerät mit Unterstützung der lieben Verwandtschaft in erhebliche Turbulenzen und endet wie es enden muss: Im Chaos

1994 Der Meisterboxer

Schwank von O. Schwartz und C. Mathern

Liebe, Leidenschaft und Spaß. Ein Marmeladenfabrikant stürzt durch vorgespielte sportliche Höchstleistungen von einer Turbulenz in die andere.

1991 Familie Hannemann

Schwank von Reimann und Schwartz

Der ledige Rechtsanwalt Hannemann schwindelt seiner vermögenden Tante Jutta zur Überwindung seiner Liquiditätsschwierigkeiten ein harmonisches Familienleben vor.