Pfarrei

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Das Pfarrhaus

Ob die ersten Seelsorger in Damscheid wohnten, ist zu bezweifeln. Sie kamen von Oberwesel zur Besorgung des Gottesdienstes und aller anfallenden Kasualfälle.

Gegen 1700 entstand ein erstes Pfarrhaus, das bereits 1720 eine Instandsetzung sah.  Das heutige Pfarrhaus ist 1852 erbaut und seit dem Auszug des letzten eigenen Pfarrers von Damscheid 1990 zum Teil von der Pfarrei genutzt.

Im Erdgeschoß befand sich der Pfarrsaal, das Pfarrbüro, die Pfarrbücherei und ein Jugendraum. Die Wohnräume im Obergeschoß waren vermietet.

Im Jahr 2014 wurde das Pfarrhaus verkauft und befindet sich seitdem in Privatbesitz.

Die Altäre der Kirche

Die Kirche hat im Laufe ihrer Geschichte viele Altäre gesehen. So wird schon berichtet, daß 1392 ein Marienaltar errichtet wurde (vgl. 1 und 5). Die Bürger erreichten, daß dieser Altar zu einem Benefizium erhoben und somit einem Geistlichen unterstellt wurde. Damit bekam die Kirche die ersten Pfarrechte verliehen.   Am 3.7.1638 wurden drei Altäre zu Ehren des hl. Johannes Baptist, der Mutter Gottes und des hl. Wendelinus durch Weihbischof OTTO von Senheim (1633-1662) eingeweiht. 1768 fand ein neuer Hochaltar, für 60 Taler geliefert, Aufstellung.   Aber all diese Altäre hatten keinen bestand, da 1862 der Koblenzer Bildhauer ERNST drei gotische Altäre lieferte, die auch wieder nur knapp 100 Jahre vor dem Volk standen. All diese Altäre sind leider nicht mehr erhalten.   Prälat Kees, ein Sohn des Dorfes und Regens im Trierer Priesterseminar, stiftete anläßlich der Renovierung 1957/58 einen neuen Altar. Anstelle des Marienaltars stand die alte Marienstatue bis 1993 auf einer Stele in der Seitenkapelle. Der Wendelinusaltar ist ganz verschwunden.   Aus diesem Altartisch wurde bei der letzten Renovierung ein neuer, kleiner Altartisch und ein Ambo gestaltet, so daß zumindest der letzte Altar nicht der Zerstörung zum Opfer fiel. Er wurde umgearbeitet in den Tisch des Wortes und in den Tisch des Brotes.   Patron der Kirche wird schon immer der heilige Johannes der Täufer gewesen sein, wenn auch das Patrozinium erstmals 1638 erwähnt wird. Daneben wurde noch der hl. Laurentius und vor allen Dingen der Bauernpatron, der hl. Wendelinus verehrt. Früher befand sich zwischen seinem Altar und der Kanzel ein Votivbild mit folgendem Text: „Sant Wendel wohlgemut, die Leiver heilen dut, und glaubt an Jesus Christ, darumb er selig worden ist“.

Der Turm

Der im Westen stehende Turm der Kirche dürfte der älteste Teil der Kirche sein. In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde er zunächst als Wehrturm errichtet, was die Schießscharten belegen. Diesen Turm integrierte man als Westturm in den Kirchenneubau. Seine vierte, offenstehende Front wurde mit einer eingestellten Mauer versehen. Diese wurde allerdings nicht mit dem bestehenden Mauerwerk verzahnt. Um ein Auseinanderbrechen des Turmes zu verhindern, hat man im Laufe der Zeit Stützmauern gebaut. Als 1984 ein elektrisches Glockengeläut eingebaut wurde, konnten auch die Stützmauern ein Auseinandertriften des Turmes nicht mehr verhindern. Um den alten Turm zu erhalten, mußten umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden (vgl. 3.1.). So ist gewährleistet, daß der Glockenturm in Zukunft der Wucht der Glockenmotoren standhalten kann. Der Turm ist ca. 13,82 m hoch und hat im ersten Geschoß eine Mauerstärke von 1,10 m, 0,92 m im 2. Geschoß und 0,82 m im 3. und 4. Geschoß. „Abgeschlossen wird das viergeschossige Bauglied durch ein hohes, geknicktes Pyramidendach. Ecklisenen betonen die Kanten; die Geschosse sind durch profilierte Gesimse und vorkragende Rundbogenfriese voneinander abgesetzt. Neben den schlitzartigen Schießscharten besitzt der Turm im Glockengeschoß Bioforienfenster mit konkav geformten Sattelsteinen und Zwischensäulen ohne Kapitell auf wulstiger Basis.“ Teile des alten Langhauses stammen aus der Erbauerzeit des Turmes.

Die Glocken

Glocken waren schon in alter Zeit vorhanden. 1852 sind drei Glocken verzeichnet:

a) gegossen 1758 von G.C. Roth, Mainz
b) gegossen 1783 von Martin Roth, Mainz
c) geliefert 1833 durch Fa. Schipping, Neuwied.

Zur Glockenweihe 1783 liegt noch der Auftrag zur Glockenweihe für Pfarrer Baumgarten von St. Martin vor, doch ist die Rede von nur zwei Glocken. Das Taufbuch der Gemeinde, in welches auch die Glockenweihen eingetragen wurden, meldet für 1739 eine neue Glocke.   Der erste Weltkrieg nahm alle drei Glocken. 1925 wurden bereits die drei neuen Glocken geweiht, von denen zwei 1942 wieder ein Opfer des Krieges wurden. Eine Glocke blieb verschont und 1950 gesellten sich wieder zwei neue Glocken hinzu, die bis heute alle drei im Turm hängen und die Gläubigen zum Gottesdienst rufen, die Tagzeiten angeben und bei freudigen und traurigen Ereignissen das Leben der Menschen begleiten.

Die Turmrenovierung

Der romanische Turm der Pfarrkirche in Damscheid befand sich offenbar schon im 19. Jahrhundert in einem besorgniserregenden statischen Zustand, der dazu führte, daß ihm damals an der westlichen Kante der Nordseite ein mächtiger Strebepfeiler angebaut wurde. Außerdem war der Turm einmal mit verschiedenen Stahlankern statisch gesichert worden. Diese älteren Maßnahmen waren zum Teil wirkungslos, so hatte der Strebepfeiler sich vom Turm abgesetzt. Der Turm zeigte vor allem im Inneren, namentlich in den westlichen Ecken, gravierende Risse, so daß eine durchgreifende Sanierung angezeigt war. Der beauftragte Architekt Jaeckel, Oberwesel, stellte fest, daß die westliche Turmmauer ohne Verband mit den übrigen Seiten gemauert ist und aus zwei Schichten, deren äußere an der Nord- und Südseite als Ecklisene erscheint, besteht. Daraufhin wurde der Turm mittels Spannankern in allen vier Geschossen in sich gefestigt und an das Kirchenschiff angebunden sowie im Innern torkretiert. Der Strebepfeiler und die älteren Pfeiler wurden entfernt. Danach wurde das Äußere des Turmes renoviert.
Der Turm trug vor der Renovierung denselben Verputz wie der Strebepfeiler; dieser Verputz konnte also nicht sehr alt sein. Unter dem Verputz waren an einzelnen Stellen noch Reste eines älteren Putzes festzustellen; Farb- oder Anstrichreste waren an den Außenseiten aber nicht zu finden. Nur an der Ostseite des Turmes im Dachraum der Kirche sind noch große Flächen älterer Verputze und Reste von älteren Farbgebungen zu finden. Die Rundbogenfriese und Gesimse waren an der Nord-, Süd- und Ostseite mit Mörtel nachgebildet, da die Tuff-Werksteine, aus denen sie einmal bestanden, wohl schon im vorigen Jahrhundert überwiegend stark abgewittert gewesen waren. An der Westwand bestanden diese Teile überhaupt nur aus Mörtel, lediglich die Gesimse waren durch vorstehende Bruchsteine im Mauerwerk angedeutet. Der Verputz wurde vollständig abgeschlagen. Die Gesimse und Bogenfriese wurden dort wo sie ursprünglich vorhanden waren, mit Tuffstein erneuert. Der Turm erhielt einen neuen Verputz, dabei wurden die vorstehenden Steine an der Westwand zu einem Wulst geformt. Danach wurden die Putzflächen und die Werksteinteile mit einer Kalk-Sand-Schlämme überzogen. Bei dem abschließenden Anstrich wurden die Wandflächen weiß und die Architekturglieder rot, entsprechend den an der Ostseite im Dachraum festgestellten Befunden von der vermutlich ursprünglichen Farbgebung, angestrichen.

Der Friedhof

Wie in alter Zeit befindet sich auch heute noch der Friedhof von Damscheid um die Kirche herum. Die Toten ruhen im Schatten der Kirche, in der sie die Sakramente empfangen und oft gebetet haben. Die Friedhofsanlage ist mittlerweile Sache der Zivilgemeinde und hat in den letzten Jahren zahlreiche Umgestaltungen erfahren, so daß sich heute ein harmonisches Gesamtbild von Kirche und Friedhof mit dem alten Erinnerungskreuz an die Heilig-Rock-Wallfahrt 1844 und dem Ehrenmal für die gefallenen und vermissten Söhne des Ortes ergibt.

Die Einsiedelei St. Aldegund

Kurz vor 1700, besonders im 18. Jahrhundert sind eine Reihe Eremitagen (Einsiedeleien) bekannt. 1706 waren es acht, 1723 zwölf und bis Ende des 18. Jahrhunderts etwa 19, darunter auch die Einsiedelei bei Damscheid. 1754 starb der Eremit Franz Conrad, 1797 der Eremit Peter Ternes. 1775 liegt ein Bittgesuch des Andreas Gockert aus Ehrenbreitstein vor, der um Aufnahme in die Klause St. Aldegund bat.   Zwei Eremiten sollten eigentlich die Kapelle betreuen, aber 1724 war der Ort unbesetzt. Von 1783 bis 1794 lebte Paulus Ternes und noch ein zweiter Eremit in der Einsiedelei, die 1794 samt der Kapelle zerstört wurde.   Die Glocke von 1719, eine Statue der hl. Aldegundis, Holz, 17. Jahrhundert, sowie ein Meßgewand wurden gerettet und sind in der Pfarrei bis heute erhalten.   Ein Jahrmarkt am Montag nach Jakobus, der sogenannte „Daljeder-Maad“ erinnert noch heute an diese Einsiedelei. In den 70-er Jahren unseres Jahrhunderts entstand eine offene Kapelle mit gemauertem Altar, die das alte Gedenkkreuz an die Eremitage überdacht, in der am Sonntag vor dem Jahrmarkt Jahr für Jahr ein großer Waldgottesdienst gefeiert wird. Dann läutet wieder die Glocke von St. Aldegund, die Holzfigur wird aufgestellt und der Priester trägt das alte Meßgewand. So ist die Erinnerung an dieses kleine Kloster bis heute wach geblieben.

Innenrenovierung der Kirche

Nachdem in den Jahren 1985/87 der Turm der Pfarrkirche in Damscheid renoviert worden ist und auch daß Kirchenschiff einen neuen Außenanstrich bekommen hat, begann im Jahre 1993 die Renovierung des Innenraumes (Architekt H. Jäckel, Oberwesel). Der Kirchenraum hat seinen heutigen Grundriß im Jahre 1957 erhalten, als das einschiffige Langhaus unter Abbruch der seitlichen Mauern beiderseits durch je einen Anbau vergrößert worden ist. Die schrägen Decken der Anbauten waren von Anfang an Holzbretterdecken, während die flache Decke über dem Bereich des alten Langhauses nach der Vergrößerung zunächst verputzt, später aber einschließlich des Chores auch mit einer Verbretterung versehen worden war. Die Bretterdecken wirkten optisch „drückend“ und sahen aus wie Provisorien. Sie wurden deshalb jetzt entfernt und durch eine neue Deckenkonstruktion ersetzt. Die Innenrenovierung umfaßte neben dem Umbau der Decke auch die Erneuerung des Bodenbelages im Langhaus, die Neugestaltung des Chorraumes und die Ausführung einer neuen Raumfassung. Die letztere, geschaffen von dem Kirchenmaler G. Daniel, Geisenheim, ging einher mit der Abnahme des bisherigen, monochrom weißen, in kunststoffgebundenem Farbmaterial ausgeführten Anstriches. Bei dieser Abnahme zeigte sich, daß der Verputz des Kirchenraumes im Zusammenhang mit der Vergrößerung im Jahre 1957 vollständig erneuert worden ist.

Das Kreuzgewölbe

„An der Südseite des Chores ist eine Chorkapelle angefügt, die sich über einen Sockel aus grauen Werksteinquadern erhebt. In die Ostwand ist ein zweibahniges Maßwerkfenster mit schräger Laibung und einbindender Quaderung eingefügt.“   Diese Kapelle mit einem Kreuzgewölbe stammt aus der Zeit um 1450. Unklar ist, ob diese Kapelle als Sakristei an das alte Langhaus angebaut wurde. Sie wurde zumindest seit dem Kirchenbau 1682 bis zum Umbau 1957/58, als die neue Sakristei an die Nordseite angebaut wurde, als Sakristei genutzt.   Möglicherweise wurde sie auch gebaut, um die wertvolle Marienstatue, die aus der gleichen Zeit stammt, aufzunehmen.   Schließlich berichtet die Überlieferung davon, daß diese Kapelle ursprünglich als Taufkapelle genutzt wurde und hier der alte Taufstein stand. Allerdings errichteten die Einwohner bereits 1392 einen Marienaltar in der vorhandenen Kirche, der von Erzbischof WERNER von Falkenstein (1388-1418) am 20.3.1392 eingeweiht wurde.
So ist zu fragen, ob die Überlieferung von der Taufkapelle mit der vorhandenen Kapelle übereinstimmt, oder ob nicht ein Vorgängerbau an der Stelle stand, wo sich heute die Pfarrkirche befindet.   Am wahrscheinlichsten erscheint mir die Erklärung, daß die Kapelle ursprünglich als Sakristei gebaut und auch genutzt wurde.
Denn wenn schon ein Marienaltar vorhanden war, ist anzunehmen, daß eine neue Marienstatue, und zwar um 1450 in diesen Altar integriert wurde.
Denn explizit als Marienkapelle wurde dieser Raum erst nach dem Umbau 1957/58 genutzt, als die Kapelle in den neugestalteten und erweiterten Kirchenraum integriert wurde.   Denn explizit als Marienkapelle wurde dieser Raum erst nach dem Umbau 1957/58 genutzt, als die Kapelle in den neugestalteten und erweiterten Kirchenraum integriert wurde.

Religiös-kirchliches Leben

Praktische Religiosität äußerte sich in alter Zeit besonders durch Prozessionen und Wallfahrten und auch durch fromme Stiftungen.   Bis Ende des 18. Jahrhunderts nahmen die Damscheider an der Fronleichnams-prozession in Oberwesel teil.   Als 1719 Menschen und Vieh nach Regen hungerten, zog das gläubige Volk nach Bornhofen. Dieser Bittgang findet bis heute statt.   1844 zog die Gemeinde zur Verehrung des Heiligen Rockes nach Trier. Sei brachten eine Fahne mit und errichteten ein Kreuz neben der Pfarrkirche, welches noch heute die Jahreszahl „1 8 4 4“ trägt und als Friedhofskreuz dient. Möglicherweise wurde dieses Kreuz auch als Erinnerungskreuz an die Heilung des Kindes Magdalena Oppenhäuser aus Damscheid aufgestellt. Magdalena litt an einer Krankheit, die es seiner Kraft beraubte und die ihm große Schmerzen bereitete. Nachdem das Kind mit einer besonderen Erlaubnis des Bischofs den Heiligen Rock anrühren durfte, verschwand der Krankheitsprozeß in den nächsten Wochen und Monaten vollkommen.   Was die Spendung der Sakramente angeht, erfahren wir 1680, daß die Kinder von sieben bis neuen Jahren zur Beichte geführt wurden. Die Firmung fand bis 1670 in Oberwesel statt.   Junge Leute wurden erst nach dem Brautexamen getraut.   Als Gebetbücher waren 1844 der „Palmengarten“ und der „Heilige Gesang“ eingeführt.   Zu erwähnen sind auch die verschiedenen Heiligenhäuschen, die um den Ort herum und im Flur stehen. Sie zeugen von einer tiefen Religiosität vergangener Generationen.

Patronatsverhältnisse

Der Ort Damscheid wurde 1257 und 1286 erstmals erwähnt. Vermutlich den Herren von Isenburg-Grensau zugehörig, kam Damscheid zugleich mit Oberwesel 1312 zur Kurtrier, blieb bis 1794 im Amt Oberwesel und teilte dessen Geschicke. Trier gab Rechte in Damscheid an treue Gefolgsmänner. So ist bekannt, daß Erzbischof WERNER von Falkenstein (1388-1418) 1406 dem Paul BOOS von Waldeck gestattete, seiner Frau Demud von ELTZ mit dem Zehnten in Damscheid auszustatten. Diese Familie bewahrte diese Rechte, noch 1657 bis 1680 beziehen sie 2/3 des Zehnten in Damscheid, während der Stift St. Martin in Oberwesel das dritte Drittel bezog. Damscheid und Wiebelsheim gelangten in der Französischen Revolution zum Kanton Bacharach, 1815 zum Kreis St. Goar.

Geistlicher Besitz

Zwei geistige Institutionen waren in Damscheid begütert: Zum einen der Kurfürst von Trier, der von den Weinbergen 1/3 bezog. Zum anderen die Jesuiten, denen in Damscheid ein Weingut gehörte.
Diese Besitzungen wurden in der Säkularisation aufgehoben. Die Grenzsteine des geistlichen Besitzes waren mit „+“ und „JHS“ gekennzeichnet.

Seelenzahl

Damscheid ist ein recht kleiner Ort, der in den vergangenen Jahrhunderten langsam gewachsen ist. Das bezeugen die Aufzeichnungen aus den Kirchenbüchern.

1400 – 20 Bürger
1563 – 42 Feuerstellen (Häuser)
1684 – 36 Feuerstellen
1732 – bringt das Taufbuch 42 Ehen
1759 – 30 Häuser
1787 – 317 Einwohner
1844 – 94 Familien
1882 – 1009 Pfarrkinder in Damscheid und Wiebelsheim
1890 – 525 Katholiken
1910 – 530 Katholiken
1925 – 530 Katholiken
1936 – 549 Katholiken
1950 – 512 Katholiken
1966 – 930 Katholiken in Damscheid und Wiebelsheim
1981 – 530 Einwohner
2002 – 686 Einwohner
2014 – 636 Einwohner

Series Pastorum

Nachstehend sind die Priester und Pastöre aufgeführt, die in Damscheid durch die Jahrhunderte mit den Menschen lebten und hier ihren Dienst taten:
NIKOLAUS – um 1340
Johann BIMET – 1486
Johann von NÖREN – bis 1563
Peter ENDINUS – 1604-1617
Melchior LÜTZ – = 1635
SEVERUS – 1648 (auch Pfarrer in Niederburg)
Michael SERARIUS – 1659-1676, (= 18.2.1676, beigesetzt im „Chor der Kirche unter einem großen Stein“)
Berthold SCHENK – 1676-1679
Hubert SYBERTS – 1679-1715 (= 13.7.1719; Erbauer der heutigen Kirche)
Johann SPITZ – 1719-1754 (* 1677 in Oberwesel, = 11.6.1754)
Johann Wilhelm CORZILIUS – 1754-1774
Peter SARTOR – 1774 – = 13.12.1781
Johann LOCHEN – 1781
Johann Peter EWERTS – 1784-1802
Balthasar GRASS 1804-1819 (* 22.12.1767 in Salzig)
Matthias JUNK – 1819-1846
Matthias SCHOLTES – 1847-1872
Nikolaus KIEFER – 1872-1875
Julius Wilhelm IMAND – 1884-1888
Stefan MÜLLER – 1888-1903
Georg REITZ – 1903-1907
Alois THOMÉ – 1907-1918
Josef BRANDENBURGER – 1918-1934
Felix BIEHL – 1934-1935
Josef KNOB – 1935-1946
Heinrich THEISEN – 1947 – = 15.12.1966. – beigesetzt in Damscheid
Alois VOGEL SVD – 1967 – = 11.10.1977 (auch Pastor v. Perscheid) – beigesetzt in D.
Bernardo HOLEWA SVD – 1978-1990 (auch Pfarrer von Perscheid)
Walter BONGARTZ – 1990-1996 (auch Pfarrer von Oberwesel und Perscheid)
Bernhard JAKOBS – 1996-2012 (auch Pfarrer von Oberwesel und Perscheid)
Manfred WEBER– seit 2013 (auch Pfarrer von Oberwesel, St. Goar, Niederburg und Perscheid)