Erfahrungsbericht eines Saxophon-Schülers

Irgendwann im Alter von 8 Jahren hatte ich mich also entschlossen, Saxophon zu lernen. Am Anfang konnte ich es kaum abwarten bis der Unterricht losging. Die Übungsstunden fanden immer montags statt und dauerten jeweils eine Stunde. Schritt für Schritt lernte ich alle Töne der Tonleiter kennen. Beim Saxophon gibt es für jeden Ton einen speziellen Griff. Das ist gar nicht so einfach am Anfang und brauchte seine Zeit.

 

Zu Beginn einer Übungsstunde wurden immer die Stücke vom letzten Mal wiederholt. Im zweiten Teil wurden dann neue Stücke eingeübt. Mit der Zeit wurden die Stücke immer anspruchsvoller, am Ende der Ausbildung waren sie ziemlich schwer.

 

Wenn möglich sollte man jeden Tag mindestens 15 Minuten üben. Sonst kommt man nicht schnell genug voran. Es gab auch Zeiten, da wollte ich nicht zum Unterricht. Aber als ich dann da war, war ich froh, hingegangen zu sein.

 

Meine Ausbildung dauerte ca. 3 Jahre. Aber nach ungefähr 2 Jahren übte ich schon im Verein mit und konnte bei kleineren Auftritten teilnehmen. Dabei war ich froh, noch Unterricht zu haben als ich am Anfang im Musikverein mitspielte, weil die Stücke sehr schwer waren.

 

Alles in Allem war die Ausbildungszeit eine lange, aber schöne Zeit.

 

 

Tobias S.

(Saxophonist im Musikverein "MELODIA" Damscheid)

Neuigkeiten