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"Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Damscheid 1926 e.V."

 

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Die Helfer der freiwilligen Feuerwehr

 

Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie schrecken in der Nacht um drei Uhr auf und hören Tätü Tata. Mensch wie geht einem dies durch Mark und Bein.

 

Was mögen Sie denken…….“Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig“ ………..“Wo wird etwas passiert sein, meinem Nachbarn vielleicht, in der Familie“, wenn Sie schon soviel gedacht haben sind Sie hell wach und gehen ans Fenster. Sieht man etwas, ist es die freiwillige Feuerwehr, der Rettungswagen. Sie sehen nichts, außer eine leeren Straße und das schnelle Fahrzeug der Feuerwehr rauscht am Haus vorbei. Blaulicht und Martinshorn, muss das sein? Könnten Sie sich fragen. Rechtlich ja klar, aber keiner auf der Straße aber alle wach? Wenn aber doch jemand auf der Straße wäre, also doch besser mit vollem Einsatz unterwegs zu sein, bevor noch mehr passiert.Sie legen sich wieder hin und schlafen bestimmt auch wieder schnell ein.

 

Für die Jungs und Mädels im Einsatz geht es jetzt erst los. Vor wenigen Minuten lagen auch die noch im Bett, haben tief und fest geschlafen. Keine Zeit langsam wach zu werden, ein Alarm, raus aus dem Bett, eingespielt in die immer bereit gelegten Kleider, das Haus ist wach alles hell, das Herz rast von null auf hundert. Schnell muss es jetzt gehen, zum Einsatzort. Was wird uns dort erwarten, wird es schlimm oder sogar gefährlich im Einsatz.

 

Winkend und aufgeregt steht ein hilfloser Mann an einer Kreuzung, er winkt als könnten wir ihn übersehen, auf der leeren Straße. Er weist uns den Weg…… gut so, das spart Zeit, „die Straße runter schnell schnell “ruft er uns noch zu. Wir sehen das Feuer und erkennen, das Feuer ist größer als erwartet. Der Dachstuhl brennt !!! Es ist hell und laut, Feuer kann ja so laut sein, es zerstört und das mit viel Qualm. Das Haus ist geräumt keiner mehr drin, den Rauchmeldern sei dank, wie man uns schnell zuruft. Die Nachbarn machen sich inzwischen auch größte Sorge, auch ihr Haus konnte bald brennen.Wir sind eingespielt, wir wissen was zu tun ist. Wir treffen uns regelmäßig in unserer Freizeit, besprechen, schulen uns weiter und üben immer wieder genau diese Situation. Wir wissen was zu tun ist, man verlässt sich auf uns, wir sollen helfen und das können wir. Jeder von uns kennt nun seine Aufgabe, schnell sind alle Vorbereitungen getroffen und es heißt, „Wasser Marsch“.Genau auf diesen Moment haben die Hauseigentümer gewartet und es hat eine Ewigkeit gedauert. Eine Ewigkeit ja ……. wenn man zusehen muss wie man gerade sein Hab und Gut verliert, sind selbst fünf Minuten eine Ewigkeit.Es wirkt, das Wasser bekämpft die Flammen. So ein Einsatz ist für alle anstrengend, er kostet Kraft, Disziplin und einen klarem Kopf.

 

Nach dem Einsatz geht es darum aufzuräumen, die Sicherung des Brandherdes, evtl. ist eine Brandwache notwendig. Wenn am Einsatzort alles erledigt ist, geht es daran den Zustand vor einem Einsatz wieder herzustellen. Die Schläuche werden getrocknet, alles muss an seinen Platz zurück, im Nachgang wird der Einsatz besprochen, was war gut, was werden wir das nächste Mal besser oder anders machen wollen, damit dem kommenden Einsatz nichts im Wege steht und wir voll einsatzfähig sind. Die freiwillige Feuerwehr steht Ihnen zur Verfügung und wie das Wort sagt freiwillig und dann wenn Sie gerufen wird. Der Einsatztrupp leistet Schutz, Rettung, Gemeinschaft, Vereinsleben und fördert maßgeblich den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft.

 


Wir würden uns freuen Sie als Fördermitglied begrüßen zu dürfen. Machen Sie mit und unterstützen Sie uns mit einem Jahresbeitrag von 12,- Euro.

 

 

 

Nachgedacht:

 

Die Idioten von der Feuerwehr

 

 

Stellen Sie sich bitte einmal vor, dass Sie an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Nachts um drei Uhr fährt - mit Tatü Tata und Radau - die Feuerwehr, das Rote Kreuz, oder eine der anderen Hilfsorganisationen mit ihren Freiwilligen und somit "unbezahlbaren" Helfern an Ihrem Haus vorbei. Sie werden sofort wach und denken eventuell...
... "Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig?"
oder
..."Na ja, nach §35 StVO muss der Fahrer ja mit Blaulicht und Martinshorn fahren"
oder (am wahrscheinlichsten)
..."Müssen diese Idioten wieder so einen Krach machen?"
Aber haben Sie auch schon einmal daran gedacht,
...dass diese Idioten vor drei Minuten noch genauso friedlich in ihrem Bett schlummerten wie Sie?
...dass diese Idioten auch um sechs Uhr früh wieder raus müssen, wie Sie?
...dass diese Idioten, wenn sie nach zwei oder drei Stunden wieder ins Bett fallen sowieso nicht mehr schlafen können, weil man halt nicht so gut schläft, wenn man gerade einen Menschen aus einem brennenden Haus oder verunfallten Fahrzeug gerettet hat?
Aber wahrscheinlich werden Sie gar nicht wach, weil unsere Fahrer aus Rücksicht auf Sie trotz § 35 StVO das Martinshorn auslassen, oder weil Sie nicht an einer Hauptverkehrsstraße wohnen.
Dann haben Sie eben Glück und brauchen sich nicht über die "Idioten" von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, oder von den anderen Hilfsorgansiationen aufregen.
... außerdem denken die inzwischen schon selbst:
"Warum mache ich IDIOT das eigentlich???"

   

 

... und keiner geht hin!

 

 

Es prasselt, als würde jemand Erbsen auf ein Dachfenster fallen lassen, aber es kommt nicht von oben. Es kommt durch das geöffnete Schlafzimmerfenster. Und erst als wir davon wach werden, können wir das Feuer auch riechen und sehen. Als wir nach draußen rennen, beleuchtet der Widerschein des Feuers die Szene mit seinem typisch unruhigen Licht. Außer dem Besitzer des Anwesens und uns ist nur noch ein weiterer Nachbar da. Beide bemühen sich, den Brand mit Gartenschläuchen in Schach zu halten. Der Rest der Leute aus den benachbarten Häusern, der nicht schon im Urlaub ist, verbringt den Sommerabend wohl irgendwo anders bei Freunden und Bekannten. Die Gefahr ist offensichtlich: Die Bauhütte brennt bereits lichterloh und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Feuer auf den Neubau übergreifen wird. "Ich habe die Feuerwehr schon gerufen..." sagt der Besitzer. "Vor 20 Minuten..." fügt er resigniert hinzu. Alle nicken verstehend. Es dauert nun mal seine Zeit, bis die Feuerwehr kommt, wenn man nicht in der Stadt wohnt, wo es eine Berufsfeuerwehr gibt, die rund um die Uhr besetzt ist. Das Problem liegt aber nicht in der Entfernung - das alte Zeughaus liegt nur etwa fünf Minuten von uns entfernt...

Da hören wir das Martinshorn und man kann auch das Flackern des Blaulichtes schon sehen. Der Besitzer des Grundstückes läuft ihnen entgegen, damit nicht noch mehr Zeit verloren geht. "Mensch - so ein Glück, dass die schon da sind..." seufzt der andere Nachbar erleichtert und blickt auf seinen Gartenschlauch. "Damit kommt man ja wirklich nicht weit..." Nur zwei Mann sitzen im Löschfahrzeug. Und wie zu erwarten, sind es Pensionäre. Einer der beiden, der wie ich weiß schon über 60 ist, aber immer noch sehr dichtes, dunkles Haar hat, verschafft sich rasch einen Überblick. "Der war früher der Kommandant - als die Freiwillige Feuerwehr noch mehr Mitglieder hatte. Unser Glück, dass der da ist... Eigentlich dürfte er in seinem Alter gar nicht mehr..." Der Alte trifft rasch seine Entscheidungen: "Hans, Du versuchst erst mal den Brand mit dem Tankwagenschlauch vom Neubau wegzuhalten, bis ich denen hier gezeigt habe, was zu tun ist... Ihr kommt mit und helft mir, eine Saugleitung vom Löschteich aufzubauen." "Und was ist mit der Bauhütte?" fragte ich. Der Alte sah mich skeptisch an: "Die ist eh nicht mehr zu retten. Die Zeiten, wo wir genug Leute hatten, um einen Brand zu bekämpfen, sind vorbei. Heutzutage verwalten wird hauptsächlich das Feuer, das wir vorfinden. Also los!".

Eigentlich war es erstaunlich, dass wir den Neubau retten konnten. Und hätten uns die beiden Alten nicht so klare Anweisungen gegeben, wir hätten wohl nie Wasser in die großen Schläuche bekommen. Als wir vor den glimmenden Resten der Bauhütte standen, meinte meine Freundin: "Das war knapp..." "Da haben wir schon Schlimmeres erlebt", entgegnet der Alte. "Das war ja nichts Großes. Wir waren nur viel zu wenige. Erst recht zu wenige Ausgebildete.. zwölf Aktive... damit kommt man nicht über die Urlaubszeit." "Aber warum werden dann nicht mehr ausgebildet?", frage ich. "Weil keiner kommt, wenn man was macht - weil keiner Zeit hat. Eine Jugendgruppe haben wir schon seit zwei Jahren nicht mehr. Freiwillige Feuerwehr - so etwas kostet nun mal Zeit. Die Zeit, die man beim Einsatz nicht hat, die braucht man zum Üben." Er will gerade weiterreden, als ein Piepsen ertönt. Tüt.. tüt.. tüt. "Ein Dreier-Alarm..", sagte der Alte und hält mir den Feuerwehr-Piepser hin. Aber das Gerät hört nicht auf... tüt.. tüt..tüt..

Tüt.. tüt.. tüt.. - ich schlage die Augen auf. Wie immer drücke ich zuerst auf dem Wecker herum, weil ich denke, dass er es ist. Aber beim Blick auf die Uhr wird mir klar, dass es erst viertel nach drei ist. Samstag nacht. Meine Freundin ist auch wach... "Piepser?" fragt sie schlaftrunken. "Ja", sage ich, "ein Dreier-Alarm..." Keine Frage, wir werden jetzt rasch in die Klamotten springen und mit dem Auto zum Feuerwehrhaus fahren. Wir wollen es. Wir haben uns freiwillig dafür entschieden. Und deshalb müssen wir jetzt auch - ziemlich egal wann. Ob es draußen kalt oder warm ist. Denn stellt euch vor, es gibt eine Freiwillige Feuerwehr und keiner geht hin...
Stellt euch vor, es brennt und keiner kommt löschen.....

Verfasser unbekannt

 

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