Die Kapelle mit Kreuzgewölbe

"An der Südseite des Chores ist eine Chorkapelle angefügt, die sich über einen Sockel aus grauen Werksteinquadern erhebt. In die Ostwand ist ein zweibahniges Maßwerkfenster mit schräger Laibung und einbindender Quaderung eingefügt."   Diese Kapelle mit einem Kreuzgewölbe stammt aus der Zeit um 1450. Unklar ist, ob diese Kapelle als Sakristei an das alte Langhaus angebaut wurde. Sie wurde zumindest seit dem Kirchenbau 1682 bis zum Umbau 1957/58, als die neue Sakristei an die Nordseite angebaut wurde, als Sakristei genutzt.   Möglicherweise wurde sie auch gebaut, um die wertvolle Marienstatue, die aus der gleichen Zeit stammt, aufzunehmen.   Schließlich berichtet die Überlieferung davon, daß diese Kapelle ursprünglich als Taufkapelle genutzt wurde und hier der alte Taufstein stand. Allerdings errichteten die Einwohner bereits 1392 einen Marienaltar in der vorhandenen Kirche, der von Erzbischof WERNER von Falkenstein (1388-1418) am 20.3.1392 eingeweiht wurde.
So ist zu fragen, ob die Überlieferung von der Taufkapelle mit der vorhandenen Kapelle übereinstimmt, oder ob nicht ein Vorgängerbau an der Stelle stand, wo sich heute die Pfarrkirche befindet.   Am wahrscheinlichsten erscheint mir die Erklärung, daß die Kapelle ursprünglich als Sakristei gebaut und auch genutzt wurde.
Denn wenn schon ein Marienaltar vorhanden war, ist anzunehmen, daß eine neue Marienstatue, und zwar um 1450 in diesen Altar integriert wurde.
Denn explizit als Marienkapelle wurde dieser Raum erst nach dem Umbau 1957/58 genutzt, als die Kapelle in den neugestalteten und erweiterten Kirchenraum integriert wurde.   Denn explizit als Marienkapelle wurde dieser Raum erst nach dem Umbau 1957/58 genutzt, als die Kapelle in den neugestalteten und erweiterten Kirchenraum integriert wurde.

Aktueller Pfarrbrief