Die Altäre der Kirche

Die Kirche hat im Laufe ihrer Geschichte viele Altäre gesehen. So wird schon berichtet, daß 1392 ein Marienaltar errichtet wurde (vgl. 1 und 5). Die Bürger erreichten, daß dieser Altar zu einem Benefizium erhoben und somit einem Geistlichen unterstellt wurde. Damit bekam die Kirche die ersten Pfarrechte verliehen.   Am 3.7.1638 wurden drei Altäre zu Ehren des hl. Johannes Baptist, der Mutter Gottes und des hl. Wendelinus durch Weihbischof OTTO von Senheim (1633-1662) eingeweiht.   1768 fand ein neuer Hochaltar, für 60 Taler geliefert, Aufstellung.   Aber all diese Altäre hatten keinen bestand, da 1862 der Koblenzer Bildhauer ERNST drei gotische Altäre lieferte, die auch wieder nur knapp 100 Jahre vor dem Volk standen. All diese Altäre sind leider nicht mehr erhalten.   Prälat Kees, ein Sohn des Dorfes und Regens im Trierer Priesterseminar, stiftete anläßlich der Renovierung 1957/58 einen neuen Altar. Anstelle des Marienaltars stand die alte Marienstatue bis 1993 auf einer Stele in der Seitenkapelle. Der Wendelinusaltar ist ganz verschwunden.   Aus diesem Altartisch wurde bei der letzten Renovierung ein neuer, kleiner Altartisch und ein Ambo gestaltet, so daß zumindest der letzte Altar nicht der Zerstörung zum Opfer fiel. Er wurde umgearbeitet in den Tisch des Wortes und in den Tisch des Brotes.   Patron der Kirche wird schon immer der heilige Johannes der Täufer gewesen sein, wenn auch das Patrozinium erstmals 1638 erwähnt wird. Daneben wurde noch der hl. Laurentius und vor allen Dingen der Bauernpatron, der hl. Wendelinus verehrt. Früher befand sich zwischen seinem Altar und der Kanzel ein Votivbild mit folgendem Text: "Sant Wendel wohlgemut, die Leiver heilen dut, und glaubt an Jesus Christ, darumb er selig worden ist".

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