Landschaft

Die Gemarkung Damscheid ist geprägt durch ihren Waldreichtum. Der Gemeindewald wird seit 20 Jahren möglichst naturnah bewirtschaftet, um die artenreiche Flora (Wacholder, Orchideen, Arnika) und Fauna (Haselhuhn, Wanderfalke, Uhu, Schwarzstorch) zu erhalten. Die Waldungen auf den verschiedenen Quarzitrücken werden als Vogelgehölze behandelt. Der Niederwald in den Hanglagen wird durch teilweisen Abtrieb so gestaltet, daß wieder Biotope der ehemaligen "Lohwälder" entstehen.

 

Seit 1987 wurden mit mehreren Maßnahmen eine weitgehende Durchgrünung des Ortes mit heimischen Bäumen und Sträuchern erreicht, die zunehmend das Ortsbild prägen. Im privaten Bereich fruchtet das Vorbild der Gemeinde und die Koniferen werden durch heimische Gehölze ersetzt. Alle Ortseingänge wurden bepflanzt, zuletzt die K127 Richtung Niederburg durch einen Arbeitseinsatz der Gemeinderäte.

 

Streuobswiesen mit insgesamt mehreren hundert Bäumen prägen inzwischen wieder die Landschaft rund um das Dorf.

 

 

 

 

 

Seit 2002 gehört Damscheid dem UNESCO Weltkulturerbe "Oberes Mittelrheintal" an, welches von Bingen bis nach Koblenz führt. Die UNESCO würdigte das Obere Mittelrheintal als eine Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit.

 

 

 

Damscheid aus der Vogelperspektive

 

 

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